Ernst-Reuter-Schule II

Gesamtschule der Stadt Frankfurt a. M.
mit inklusivem Unterricht
- eine Schule für alle -


Schulsozialarbeit in der Ernst-Reuter-Schule II

Träger der Einrichtung ist die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt e.V.

Die Einrichtung bietet sozialpädagogische Angebote für alle Schüler und Schülerinnen der ERS II an.

Basis der pädagogischen Kernprozesse bildet die Offene Kinder- und Jugendarbeit.
Zwei Anlaufstellen sogenannte Schülertreffs für die Jg. 5/6 und 7-10 sind täglich vormittags und in den Mittagspausen geöffnet. Zielsetzung ist es:

  • Das soziale Lernen von Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Altersstufen zu fördern,
  • beaufsichtigte Räume bereit zu stellen, die der Regeneration dienen,
  • tragfähige Beziehungen zu den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aufzubauen, um niedrigschwellig intervenieren zu können,
  • den Schuleinstieg und den Jahrgangswechsel zu erleichtern und Schule zu einem vertrauten sozialen Umfeld zu machen.

Nachmittags findet in den Räumen Soziale Gruppenarbeit statt mit dem Ziel des sozialen Lernens, der Stärkung des Selbstwertgefühls der Schüler und Schülerinnen sowie mit dem Ziel, den Sozialraum Schule zu erweitern.
Die Gruppen sind stets freiwillig, die Inhalte und die zeitliche Dauer der Angebote wechseln. Gruppen, die mehrere Jahre bestehen, Workshops bzw. kreative Angebote, Sportangebote, Projekte und Mädchengruppen werden angeboten.

Im Rahmen der Freizeitpädagogischen Arbeit werden Ferien- und Wochenend-Freizeiten mit überwiegend erlebnispädagogischen Schwerpunkten durchgeführt. Es sollen, Kindern und Jugendlichen neue Erfahrungen ermöglicht werden und neue Verhaltensmuster sollen erprobet werden können. Das temporär begrenzte Zusammenleben in einer gestalteten Gemeinschaft und die daraus resultierenden Erfahrungen wirken in die Arbeitsfelder des pädagogischen Alltags zurück.

Der Kernprozess der arbeitsweltbezogenen Jugendarbeit umfasst die berufliche Beratung und die Schullaufbahnberatung für Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 8, 9 und 10.
In enger Kooperation mit Eltern, Schule, Arbeitsagentur, werden für den Einzelnen tragfähige Bildungs- und Berufsausbildungswege aufgezeigt. Außer der Information in Klassen und auf Elternabenden binden Einzelberatung und aktive Unterstützung sowie Begleitung beim Bewerbungsprozess die zeitlichen und personellen Ressourcen.
Das Angebot wird durch zwei Wahlpflichtkurse zum Thema berufliche Orientierung flankiert.

Einzelfallhilfen und biografische Begleitung bauen auf den zuvor beschriebenen Prozessen auf bzw. sind mit ihnen vernetzt. Die geringen Zugangsschwellen zu den Angeboten, die Bekanntheit des Personals und die Kooperation der in der Jugendhilfe Tätigen mit anderen Erziehenden am gleichen Ort ermöglichen frühzeitige prophylaktische Intervention und Hilfe.


Geschlechtsspezifische Arbeit berücksichtigt die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen, Benachteiligungen sollen abgebaut und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen gefördert werden.
Für Mädchen und Jungen werden innerhalb der Angebotsstruktur spezifische Themen entwickelt und angeboten.

Schulsozialarbeit in der ERS II ist seit 2005 nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
Das stellt sicher, dass die Interessen der Nutzergruppen (Schüler, Schule, Eltern) berücksichtigt werden und dass alle pädagogischen Prozesse sowohl interner als auch externer Kontrolle durch die Deutsche Gesellschaft für Qualitätssicherung (DQS GmbH) unterliegen.


Die folgende Prozesslandkarte verdeutlicht die oben beschriebene Struktur der Einrichtung.

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